zur Startseite
installationen
nächste installation >>
seite 1
seite 1
text
seite 2

"Perlend"

Golfarbene Perlen, Lautsprecher

Raumgröße

2001

La Traviata, Verdi, Cheryl Studer „Teneste la promessa...Attendo, ne a me giungon mai!...Addio del passato“, 3. Akt; Il babiere di Siviglia, Rossini, Maria Callas, Una voce poco fa 1. Akt, 1954; Lucia di Lammermoor, Donizetti, Regnava nel silenzio-Toti Dal Monte Orchestra cond. by Joseph Pasternack, 1926; Rigoletto, Verdi, Maria Callas, Coro nome, 1. Akt, 1955; La Traviata, Verdi, Cheryl Studer „Teneste la promessa...Attendo, ne a me giungon mai!...Addio del passato“, 3. Akt; Requiem, Verdi, Mirella Freni, Quid sum miser, 1972; Il babiere di Siviglia, Rossini, Maria Callas; Una voce poco fa, 1. Akt, 1954; Tosca, Puccini, Maria Callas „E lucevan le stelle...“, 3.Akt; Il babiere di Siviglia, Rossini, Maria Callas, Una voce poco fa,1. Akt, 1954


Die Bodenfläche des Raumes ist mit goldfarbenen Perlen bedeckt. Zu hören sind Sopranstimmen, die jeweils einzeln, die höchsten Töne schwierigster Sequenzen aus Opernarien von Verdi, Rossini, Puccini und anderen intonieren. Die Sequenzen sind derart aneinander geschnitten und bearbeitet, so daß jede Sängerin die vorherige übergangslos ablöst, und ein nicht endender Spannungsbogen permanent bestehen bleibt. Der Betrachter, angezogen durch den Reiz der goldenen Perlen, betritt den Raum und begibt sich auf eine trügerisch schöne Standfläche, die das Gehenverunsichert. Nur langsame, vorsichtig tastende Schritte sind möglich. Dieser Spannungszustand (der Motorik) findet eine Parallele in den Tönen (der Akustik), die in gleicher Weise in der Schwebe gehalten werden wie bei einer Ballerina, die sich für einige Sekunden ohne den Halt des Partners auf die Spitze stellt.
Die Einheit von Gehen und Hören soll durch das Betreten des Raumes zu einer leibhaftigen Erfahrung führen.

seite 2 (text)
<< zurück nächste seite >>
impressum
fenster schließen X