La Traviata, Verdi, Cheryl Studer
„Teneste la promessa...Attendo, ne a me
giungon mai!...Addio del passato“, 3. Akt;
Il babiere di Siviglia, Rossini, Maria Callas,
Una voce poco fa 1. Akt, 1954; Lucia di Lammermoor,
Donizetti, Regnava nel silenzio-Toti Dal Monte
Orchestra cond. by Joseph Pasternack, 1926; Rigoletto,
Verdi, Maria Callas, Coro nome, 1. Akt, 1955;
La Traviata, Verdi, Cheryl Studer „Teneste
la promessa...Attendo, ne a me giungon mai!...Addio
del passato“, 3. Akt; Requiem, Verdi, Mirella
Freni, Quid sum miser, 1972; Il babiere di Siviglia,
Rossini, Maria Callas; Una voce poco fa, 1. Akt,
1954; Tosca, Puccini, Maria Callas „E lucevan
le stelle...“, 3.Akt; Il babiere di Siviglia,
Rossini, Maria Callas, Una voce poco fa,1. Akt,
1954
Die Bodenfläche des Raumes ist mit goldfarbenen
Perlen bedeckt. Zu hören sind Sopranstimmen,
die jeweils einzeln, die höchsten Töne
schwierigster Sequenzen aus Opernarien von Verdi,
Rossini, Puccini und anderen intonieren. Die Sequenzen
sind derart aneinander geschnitten und bearbeitet,
so daß jede Sängerin die vorherige
übergangslos ablöst, und ein nicht endender
Spannungsbogen permanent bestehen bleibt. Der
Betrachter, angezogen durch den Reiz der goldenen
Perlen, betritt den Raum und begibt sich auf eine
trügerisch schöne Standfläche,
die das Gehenverunsichert. Nur langsame, vorsichtig
tastende Schritte sind möglich. Dieser Spannungszustand
(der Motorik) findet eine Parallele in den Tönen
(der Akustik), die in gleicher Weise in der Schwebe
gehalten werden wie bei einer Ballerina, die sich
für einige Sekunden ohne den Halt des Partners
auf die Spitze stellt.
Die Einheit von Gehen und Hören soll durch
das Betreten des Raumes zu einer leibhaftigen
Erfahrung führen.
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